Sardellen
Mich kann man mit den merkwürdigsten Dingen glücklich machen.
Mich kann man mit den merkwürdigsten Dingen glücklich machen.
Wenn die Sammelmappe eine Kladde zum reinschreiben wäre, dann würde ich sie schon die ganze Zeit gedrückt und zusammengepresst halten. Sie von einer Hand in die andere nehmen. Den Stift schon viermal bereitgehalten und ihn doch wieder verlegt.
Ich würde darüber nachdenken, dass es Menschen gibt, die über mich hinweg sehen, dass es Menschen gibt, die an mir vorbeischauen und dann zur Erkenntnis gelangen, dass ich manchmal durch Menschen hindurchschaue. Dass das auch nicht viel besser ist.
Wenn die Sammelmappe eine Kladde wäre, dann wäre sie um ein Vielfaches zerknitterter und abgegriffener als die Kladden in die ich hineinschreibe. Da schreibe ich los. Nie schonungslos und offen, eher meiner eigenen Lebensmelodie folgend.
Ich möchte sie nicht missen. Die Sammelmappe nicht und die Kladdenschreiberei schon gar nicht.
Wenn es nicht so ernst wäre, dann müsste ich darüber lachen.
rücksichtslose Beschädigung eines geschützten Computers
Knast wegen der Ausleihe zu vieler Bücher – oder besser gesagt, ziemlich vieler Bücher.
Wenn ich hier schreibe: dieser Sommer ist wie gemacht für mich – dann muss ich vorsichtig sein, damit ich nicht die Verantwortung für eine Sintflut aufgeladen bekomme.
Trotzdem: dieser Sommer fühlt sich nahe an. Samtweich und zart ist die Hülle. Selbst in dem Wissen, dass an anderer Stelle die Welt untergeht.
Alle fragen mich in diesen Tagen nach den Markierungen, die die Lebensjahre mit sich bringen, dabei sind es die Augenblicke, die die Welt verändern. Augenblicke von denen es innerhalb des vergangenen Jahres viel zu viele gab. Schicksalsschläge.
Was für eine Zeit.
You keep saying you’ve got something for me.
something you call love, but confess.
You’ve been messin‘ where you shouldn’t have been a messin‘
and now someone else is gettin‘ all your best.
These boots are made for walking, and that’s just what they’ll do
one of these days these boots are gonna walk all over you.
Es gibt jede Menge Kunstprojekte die mit Abfällen oder Müll Objekte kreieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch virtuelle Kunstobjekte gäben könnte, ganz aus Spam-Kommentaren designed. Bei mir landen jedenfalls im Spamordner immer mehr Kommentare, die offensichtlich aus anderen Blogs geklaut und mit Spam-Adressen versehen sind. Da entsteht ein interessantes Gemisch.
Aber ich lass das für heute Abend mit den künstlerischen Einfällen.
Auf Arte scheint heute Janis-Joplin-Gedächtnistag zu sein. Die schaffen es tatsächlich so einen Unsinn zu schreiben.
Und vielleicht ist sie auch deshalb für viele heute noch eine Ikone der Popkultur – wegen ihrer Musik, eines Zeitgefühls und eines Lebens, das derzeit von Frauen wie Amy Winehouse wie fortgesetzt wirkt.
So weit haben es die Frauen also gebracht: Für alle Ewigkeiten verdonnert sich selbst zu verlieren.
Datenkrake ELENA erledigt – Danke an alle Unterstützerinnen und
Unterstützer!
Das ELENA-Verfahren – der elektronische Entgeltnachweis – soll laut
einer gemeinsamen Pressemitteilung des Wirtschafts- und des
Arbeitsministeriums eingestellt werden.
Bei uns werden heute abend die Sektkorken knallen. Denn damit war die
Verfassungsbeschwerde des FoeBuD gegen ELENA vom März 2010 letztlich
erfolgreich, noch bevor sie in Karlsruhe zur Verhandlung kam. An
dieser Verfassungsbeschwerde hatten sich innerhalb von zwei Wochen
über 22.000 Mitkläger beteiligt. Read the rest of this entry »
Heute war der Tag der Regenpause. Zum größeren Teil wenigstens. Trotzdem sind diese Sommerferien für die Schulkinder wohl eine herbe Enttäuschung. Im Hallenbad tummeln sich ganze Horden von ihnen. Wahrscheinlich wissen die Eltern schon lange nicht mehr wohin mit ihnen. Das stelle ich mir nicht so einfach und lasse mich gerne in meinen Bahnen stören.
Sommerregen. Es regnet und regnet. Auf der Vorhersage sind vierzehn kleine Bildchen mit dunklen Wolken, und Regentropfen darunter zu sehen. Nicht dass mir das was ausmacht. Solange ich nicht frieren muss und mir kalt wird ertrage ich den Regen. Obwohl ich lieber ganz ohne Jacke und Regenschirm unterwegs bin. Die jackenlose Zeit ist mir als Früh-aus-dem-Haus-Geherin immer zu kurz. Sobald ich die Jacke morgens wieder anziehen muss, rechne ich aus, wie viele Wochen bzw. Monate voraussichtlich vergehen werden bis ich sie wieder ausziehen darf.
Und jedesmal erschrecke ich mehr über die Anzahl. Vielleicht weil die Zeit mit den Jahren immer kostbarer und wertvoller wird.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…