Alltagsdichten
wenn es mir doch gelänge
in Pausen zu dichten
beim Ausatmen
und zwischendurch
wenn es mir doch gelänge
in den Zwischenräumen
zu schreiben
ganz leise nur
doch mit Platz
für mich
wenn es mir doch gelänge
in Pausen zu dichten
beim Ausatmen
und zwischendurch
wenn es mir doch gelänge
in den Zwischenräumen
zu schreiben
ganz leise nur
doch mit Platz
für mich
Hab gerade das Gefühl, dass sich die Netzwelt besonders schnell dreht. Google+ taucht auf und damit alle altbekannten Sprücheklopfer, die ihre Sprücheklopfgeschwindigkeit stündlich beschleunigen. Leider kein Wein in neuen Schläuchen, sondern viele alte Schläuche, in die der Wein ständig umgefüllt wird.
Ich schrieb es gestern schon: mir wird schwindlig dabei. Aber die Erfahrung sagt, es geht vorbei. Erst dann werde ich sehen, was übrig bleibt.
Der Tanz um Google+ verwirrt mich etwas. Gerade habe ich mein Heim in der Diaspora gefunden und mich eingelebt, startet das große, böse Google-Universum seinen Angriff, die Karawane zieht mit und ich bin dabei, bin bei so vielen Netzwerken dabei, dass ich mich darin versponnen habe.
Wo wird das hinführen? Mir ist schwindlig und ich habe nicht die leiseste Ahnung, womit das endet. Ob der Kampf um die Anonymität noch zu gewinnen ist?
Irgendwie haben wir doch alle etwas zu verbergen. Aus Prinzip, weil nur dieses Prinzip die Rechte in der Demokratie stärkt.
Kalt. Mir ist schrecklich kalt heute. So kalt, dass ich mein tägliches Schwimmbad hab sausen lassen.
Nein, ich will mich ja gar nicht beschweren über den Sommer. Der ist nun mal so wie er ist.
Naß, kalt und regnerisch. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Ganz sicher. Vielleicht im Herbst oder im Winter.
Wenn du so bist wie dein Lachen
Möchte ich dich wiedersehn
Krumme Dinger mit dir machen
Streiten über tausen Sachen
Mit dir schwimmen nach Athen
Wenn du so bist wie dein Lachen
Könnte ich ganz aus Versehn
Aus dir Erdbeerbowle machen
Mit dir reiten auf nem Drachen
Nach Hawaii zu braunen Feen
Wenn du so bist wie dein Lachen
Würd ich für dein Wohlergehn
Daß die Knochen nur so krachen
Auf dir Purzelbäume machen
Und dich kitzeln an den Zehn
Wenn du so bist wie dein Lachen
Würde ich es auch verstehn
Solltest Du mal schlimm erwachen
Brauchst du mir nichts vorzumachen
Sage nur Auf Wiedersehn
Selbst wenn ich die Rückfahrt unter denselben Bedingungen noch einmal antreten müsste, würde ich im nächsten Jahr wieder nach Klagenfurt fahren wollen.
24 Stunden Reisezeit waren es – eingeschlossen der 4,5 Stunden Schlafzeit, die ich dann doch einlegen musste.
Die zwei Arbeitstage sind wie im Rausch vorbeigegangen. Gestern auf der Dienstreise habe ich instinktiv immer neben den beiden Taschen den Koffer vermisst.
Du bist zwar unterwegs, aber längst angekommen, beruhigte ich mich über den Tag.
Dann heute morgen wieder der Schlag. Das Schicksal schlägt zu. Unerbittlich. Ohne Erbarmen.
Ich hätte es besser früher gepostet. Gleich nachdem ich es schrieb, aber so hat der Sommer nicht abgewartet. Hat sich einfach wieder versteckt hinterm Horizont.
Sommergedicht
plötzlich
bricht der Sommer aus
hinter jeder Hecke
mitten auf der Wiese
bis zum Horizont
steht die Hitze
türmen sich die Wolken
jetzt
ist Sommer
Unheimlich wird langsam das Thema Gesichtserkennung.
Wie moderne Gesichtserkennung funktioniert, zeigen gerade die Macher des Glastonbury Festivals. Sie haben ein hochauflösendes Bild vom Publikum gemacht und lassen nun unter reger Teilnahme Dritter sämtliche Gesichter via Facebook taggen. Am Ende ist das Gesicht in der Menge öffentlich mit seinem Facebook-Profil verbunden.
Was geht nur in diesen Köpfen vor? Wie kann man so eine Entscheidung treffen? Ganz einfach, in dem man sie druchführt. Wir lassen es ja geschehen und jagen sie nicht weg.
Warum eigentlich nicht?
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…