Lebenskunst

Mein nächstes Projekt:
Schutzmauern errichten und den geheimen Trampelpfad in die kreativen Wiesen offen lassen.

Lesehimmel

„Manchmal denke ich, der Himmel müßte ein einziges fortgesetztes, ungestörtes Lesen sein. Es ist ein körperloses tranceartiges intensives Entzücken, … „

Virginia Woolf

Feierabend-Foto

Es ist April. Ganz eindeutig April. Es regnet und zwei Minuten später scheint wieder die Sonne.
Aber das wichtigste: Es ist Feierabend.

Schlosspark

Schlosspark

Ai Weiwei

Ai Wei Wei ist seit dem Wochenende verschwunden. Verhaftet und verschwunden, wie das in China ab und an so üblich ist. Vor allem in den letzten Wochen wurden sehr, sehr viele kritische Künstlerinnen und Künstler festgenommen.

Ai Weiwei ist ein Konzeptkünstler. Ein Phantast. Ich mag Konzeptkunst gerne – vor allem wenn sie prickelt.

Ein Beispiel für ein Kunstwerk von Ai Weiwei sind die „Sunflower Seeds“.
Eine große graue Fläche, mit 100 Millionen Sonnenblumenkernen bedeckt, die sich beim näheren Befühlen als aus Porzellan gefertigt herausstellen – diese Installation des chinesisches Künstler Ai Weiwei wird in London gezeigt. Das Kunstwerk ist in der Tate Modern zu sehen – Eintritt frei.

Befindlichkeiten

Es freut mich, dass es Menschen gibt, die schon nachzählen, wie viele Nächte es noch bis zur re:publica 2011 sind. Es freut mich, aber ich bin auch ein bisschen neidisch. Bei mir steht wieder Mal eine Woche an, die sich zu einem Riesengebirge anwächst – und die nächste Woche sind die zwei Arbeitstage wieder nur mit logistischer Höchstleistung zu schaffen.

Aber dann: dann fährt der Zug.

Hach, es ist mir ganz egal, wie viel mal ich noch schlafe. Ich komme. Bald.

Ich freue mich drauf.

Frühling in der Stadt

Sonntag, Frühling, Mannheim, Neckar, Licht, Neckarstadt

Industriehafen am Neckar

Industriehafen am Neckar

 

Alter Messplatz in Mannheim mit Blick auf die Alte Feuerwache

Alter Messplatz in Mannheim mit Blick auf die Alte Feuerwache

 

Alter Messplatz

Alter Messplatz

Kein Riss

Nein, das ist kein Riss.

Auf dem Foto hier sieht man, wie viel stark radioaktives Wasser ins Meer fließt in Fukushima.

via fefe

Gewohnheiten ändern

Bin vorhin über Frau Fragment zu Zen Habits gelangt und dann ist mir dieses Bild vom inneren Schweinehund wieder über den Weg gelaufen.
Es ist unglaublich, wie erfolgreich dieses Bild ist – aber genauso unverständlich ist es. Sich vorzustellen, dass im eigenen Inneren so ein Lebewesen haust. Was für ein Lebewesen soll das überhaupt sein? Ein Schweinehund? Etwas Hässliches? Etwas Angstauslösendes?

In mir gibt es so ein Wesen jedenfalls nicht – und wenn jemand in meiner Gegenwart so so einem Wesen spricht, rücke ich innerlich immer ein Stückchen weg. Wieder jemand, der von so einem unheimlichen Geist besessen ist.

Emma lässt die Frauen lachen

Sechs Frauen lachen auf dem Frühlingsheft – so wird es tatsächlich genannt – der EMMA. Sie lachen herzlich und ausgelassen, aber hinter den Kulissen gibt es dann doch das eine oder andere zu sagen.

Hier die Links dazu:
Kein Bock auf Spaltung! auf DieStandard
Facebook-Diskussion bei den Missy-Frauen
Spalten bringt manchmal mehr bei der Zeitrafferin
Missy-Magazin

Drei EMMA-Redakteurinnen (im Alter von 68, 41 und 30) treffen zwei Missy – Chefredakteurinnen (31 und 32) und eine Bloggerin (28). Die Generationen gingen also reichlich durcheinander bei dieser ersten und quasi historischen ­Begegnung von EMMAs und „Mädchen“ (von denen manche gar keine sein wollen). Und die ­Meinungen nicht minder

Fähnchen wechsel dich

Die gelernte Physikerin ändert nach Fukushima ihre „persönliche Haltung“ zur Kernenergie, die professionelle Mutti meint, die CDU hätte die Energiewende verschlafen.

Verschlafen? Hab ich was verpasst? Einen dicken Deal hat die CDU mit den Energiekonzernen gemacht. Risiko für all und Geld für unsere Dividenten. Was soll daran verschlafen sein?

Überhaupt: Was hat sich geändert seit Fukushima? Sind die vor harmlosen Brennstäbe plötzlich mutiert und damit gefährlich geworden? Nein! Gar nichts hat sich verändert. Überhaupt nichts.

Naja, höchstens unser Verständnis von Katastrophenmanagement. Das ist noch mal nach unten korrigiert worden. Traue keinem Konzern zu, er könnte einen Notfall-Einsatzplan nur im entferntesten ohne elektrischen Strom umsetzen. Geht nicht – gibt es dort stündlich. Minütlich.