Jetzt ist der deutsche E-Book-Reader für Kindle auf dem Markt und mit ihm hat auch der deutsche Kindle-Shop eröffnet. Nachdem meine Faszination in den letzten Tagen eher noch gestiegen ist, bin ich überzeugt, dass die virtuellen Bücher einen Siegeszug antreten werden. Man ist so unglaublich frei damit, kann so viele Bücher und Zeitschriften mitnehmen, kann Notizen und Randbemerkungen reinschreiben und ist trotzdem ohne Ballast unterwegs.
Und für mich, die ich das Gegenteil von einer Sammlerin bin, deren Traum es wäre, genauso viel Dinge zu besitzen, die ich auch tragen könnte, für mich ist das besonders toll.
Bin gespannt, wie sich das Lesevergnügen bei anderen entwickeln wird.
Das Wortmeer bloggt angesichts der Geburt ihrer Tochter über das Thema „Privates Bloggen“
Mir ist da mein Eintrag vom Schweigen wieder eingefallen und die Gespräche , die wir bei der re:publica führten und denke mir gerade in der letzten Zeit, dass ich beim Bloggen vielleicht auch zu vorsichtig bin. Dass ich eine Vorsicht übernommen habe, die nicht meinem Bedürfnis entspricht, sondern die mir von außen aufgeredet wurde.
Die Ängste, die die Wildgans in ihrem Kommentar ausspricht, dass sie nicht möchte, dass ihre Lieben später in ihren Tagebuch-Heften kann ich gut nachvollziehen. Bei mir ist das gänzlich anders. Kinder habe ich keine und alles was im Tagebuch steht, sollte mein Gefährte aushalten können. Aber vor vielen Jahren habe ich die Tagebücher meiner Kinder- und Jugendzeit weggeworfen, weil sie in meinem privaten Leben nicht sicher waren. Danach habe ich Jahrzehnte lang nichts mehr geschrieben. Traurig war das.
Antje Schrupp hat gesprochen – nein, gebloggt.
Öffentlich über Liebe zu sprechen, ist heutzutage schwierig. Freiheit und Liebe sind verbrauchte Worte, um eine Formulierung der Philosophin Chiara Zamboni zu benutzen. Sie werden für alles und nichts verwendet, sind verkitscht, instrumentalisiert, zu Platzhaltern geworden für leere Versprechungen und dumme Phrasen.
Dass ich sie dennoch verwende, liegt daran, dass ich für das, was ich sagen will, keine besseren Begriffe gefunden habe. Zum anderen hoffe ich, dass wir diese beiden Wörter wiederbeleben und in den politischen Diskurs zurückführen können, wo sie dringend benötigt werden.
Gerade unterstützt: querkariert bei VisionBakery. Die Zeit läuft und es wird noch Unterstützung gebraucht.
Das Knalltheater hat es in der Zwischenzeit geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Ja, klar. Hat doch gerade noch gefehlt in der Reihe der Ungerechtigkeiten. Nein, das will die Regierung auf keinen Fall auslassen: die ermäßigte Mehrwertsteuer für Nahrungsmittel soll abgeschafft werden.
Ich schalte Askimet jetzt ab.
Wer Askimet ohne weitere Vorkehrungen einsetzt, begibt sich in Gefahr abgemahnt zu werden.
Claudia April 23rd,2011
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1 Comment
Bei Die Standard lese ich gerade, dass Anne Roth in Wien ist.
Was aber, wenn es auf einmal heißt „Sie sind Terrorist_in“ und Sie zählen zu den Betroffenen bzw. Verdächtigen.
Schweigen gehört nicht in jedem Fall zu meinen Tugenden. Beim Bloggen bestimmte Themen zu vermeiden, fällt mir unterschiedlich leicht oder schwer. Im Moment würde ich gerne berichten, wie das war vor dreißig Jahren. Wie das Leben begann und sich doch so schnell so sehr verdunkelte und was das alles mit der Hochzeit in England zu tun hatte.
Aber ich widerstehe dem Drang zur Geschwätzigkeit. Ungern.
Mehr als ungern.
Frühling
ahmt Sommer nach
wähnt sich in Sicherheit
sorglose Zerbrechlichkeit
Hab mir die Hand verletzt. Sie wurde vom Strom der Reisenden einfach mitgerissen. Ein Opfer des Feiertags-Reiseverkehr zu Ostern. Ist nicht schlimm. Sie ist jetzt nur äußerst sensibel. Eine Mimosen-Hand – jetzt passt sie zu meiner Persönlichkeit.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…