Nukleare Krise
Hoffen
bangen
ein Grausen
immer wieder
auftrumpfen
Was willst du denn?
keine emotionale Debatte
und doch
weist das Herz dem Kopf
die sichere Richtung
Hoffen
bangen
ein Grausen
immer wieder
auftrumpfen
Was willst du denn?
keine emotionale Debatte
und doch
weist das Herz dem Kopf
die sichere Richtung
Nein, kein Spiel. Aber irgendwie weiß ich nicht, wie ich die Informationen aufnehmen soll, ohne zynisch zu werden.
Wasser aus Hubschrauben auf die Reaktoren schütten – klingt wie früher die Pläne im Sandkasten. Damals hat’s meistens geklappt. War aber eine riesige Sauerei – heute wahrscheinlich auch. Nur anders.
Verdammt, verflucht und was mensch sonst noch so sagen könnte: Was sind das für Menschen, die diese Entscheidungen treffen! Meistens hoffe ich ja insgeheim, dass die Welt ein bisschen besser ist, als sie sich mir zeigt. Aber in der Politik ist alles noch so viel schlimmer, als ich mir das ausmalen kann. Sie sind so hohl, so korrupt und so unfassbar gierig nach Macht, dass sie alle Hirnzellen ausschalten.
Wie sie das machen, ist mir ein Rätsel.
Also geht es jetzt weiter mit den Sandkastenspielen. Aber warum nimmt ihnen niemand den Reaktor weg? Solche Problem haben wir im Sandkasten eleganter gelöst.
„Das Volk braucht Poesie wie das Brot.“ Simone Weil
Ganz langsam wächst die Frauenzitate-Sammlung im Wiki für Zitate von Frauen. Danke an die Mithelferinnen! Wer noch mitschreiben will ist gerne willkommen, ich schalte auf Anforderung frei.
The show must go on, heißt es. Der Alltag läuft auch weiter. Sitzungstüren schließen sich und schon sind die Menschen wieder bei ihrem kleinen Lebenskreislauf angelangt. Es interessieren die eigenen Probleme. Der eigene Pelz und da ist es ganz gleich, ob es da nur um die neue Pflegespülung für den eigenen Pelz geht, oder um eine neu Din-Norm für die Pelzrasur.
Das andere Ende der Welt ist weit weg, so ist die Gleichung. Aber die hat einen Harken. Das andere Ende der Welt ist auf dem gleichen Fundament gebaut, zu den gleichen Konditionen und das System funktioniert nach den gleichen Richtlinien und Spielregeln.
Wir sind das andere Ende der Welt. Aber wer bemerkt das schon?
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass, als Konsequenz aus dem „Übereinkommen über Steumunition“, welches am 1. August 2010 in Kraft getreten ist und bereits am 8. Juli 2009 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert wurde, nicht nur das Verbot und die Vernichtung von Streumunition mit Nachdruck unterstützt und umgesetzt wird, sondern auch direkte und indirekte Investitionen in Unternehmen, die an der Herstellung, Lagerung oder Weitergabe von (…) Streumunition beteiligt sind.
zur Petition beim Bundestag
Manche beten in dieser Situation. Da mir das nicht möglich ist, bleibt nur weinen, heulen und Zähne klappern. Aus Mitleid, aus Verzweiflung und aus Wut und Zorn darüber, dass immer so wenige Menschen der Mehrheit etwas vor machen können.
Warum?
Die Frage, auf die es keine Antwort gibt.
Jens hat auch keine Antworten, aber Gedanken, die er in Gedankenprotokollen zusammenstellt.
Morgens mit dem Gedanken an die Katastrophe aufwachen und die feststellen, dass sich absolut nichts verändert hat. Die Welt geht unter und trotzdem geht alles weiter wie bisher. Die Sprüche, die Lügen, die Ellbogen und die Überheblichkeit.
Es ist alles so flach und so durchschaubar – und funktioniert dennoch reibungslos wie am Schnürchen. Schmalspurpolitik auf Kosten von Menschenleben.
Bin immer noch rat- und sprachlos. Den Fernseher habe ich seit Stunden nicht an gemacht. Es ist zu viel, zu stark, zu brutal. Und dazu immer noch und immer wieder diese Lügen. Sie lügen im Kleinen, sie lügen im Großen, sie lügen immer weiter, sie lügen um unser Leben.
Verdammt, wann lernt die Menschheit aus diesen Katastrophen?
Wenn hier etwas instrumentalisiert wird, dann sind das wir. Dann ist das unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Unversehrtheit. Die von uns und die von unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen.
Jetzt ist es wieder passiert. Das was angeblich so unwahrscheinlich ist. Verflucht: Warum ist die Menschheit so unglaublich blöde?
Ich weiß noch gar nicht was ich denken kann. Bin wütend.
Jedem dritten Internetnutzer weltweit bleibt der Zugang zu einem freien Netz verwehrt. In zehn Staaten ist die Überwachung des Internets und die Verfolgung von Bloggern und Internetnutzern so stark, dass sie den Titel „Feinde des Internets“ verdienen. Das EU-Mitglied Frankreich und die Staaten Libyen und Venezuela stehen in diesem Jahr erstmals „Unter Beobachtung. Tunesien und Ägypten gehören nach den revolutionären Umwälzungen nicht mehr zu den „Feinden des Internets“, stehen aber ebenfalls weiterhin „Unter Beobachtung“. Read the rest of this entry »