Stöbern im eigenen Blog

Ein schöner Nebeneffekt beim Bloggen ist, dass man immer mal wieder im Archiv stöbern kann. Was war vor einem Jahr? Was geschah vor zwei Jahren? Wann habe ich mir die Mumienaustellung angesehen? Das Stöbern im eigenen Blog hat etwas von dem Charme des Blättern in einem alten Familien-Foto-Albums.

Wehmut kommt ab und zu auf, manchmal muss ich lachen und ab und zu bin ich stolz auf mich. Stöbert ihr auch manchmal bei euch im Blog?

Blaues Gold – Weltwassertag 2009

Morgen am 22. März ist der Weltwassertag.

Ein guter Anlass um sich daran zu erinnern, wie wichtig das Wasser für uns ist. Unser blauer Planet ist zu einem großen Teil mit dem blauen Nass bedeckt und dennoch sind die Wasserressourcen knapp.

Spaziergang an der Seine

Seine
Noch ein bisschen von den vergangenen Tagen träumen. Vom Spaziergang an der Seine und der Sonne im Park.

Aus der virtuellen Deckung mit digitalem Visier bloggen

“Wer politisch mitreden und etwas bewegen will, muss aus der virtuellen Deckung kommen. Sonst macht er sich die Sache zu einfach und denen, die ohne digitales Visier in aller Öffentlichkeit kämpfen doppelt schwer.”

Das ist ein Auszug aus der Kolumne von Klaus Staeck in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau.

Hmm, da fühlt sich wieder mal jemand aus der Deckung heraus angegriffen. Über den Umweg der unpolitischen Jugend, den unpolitischen Studenten kommt er zum Hühnchen rüpfen mit der Blogosphäre. Da wird gemeckert und gejammert, statt sich auf die Straße zu stellen und politische Arbeit zu leisten. Ämter übernehmen. Aber übernehmen nicht schon lange, die die Ämter, die nie auf der Straße standen? Die, die nie in ihrem Leben Plakate geklebt haben, die nie durch das Viertel gelaufen sind und die Mitgliederbeiträge eingesammelt haben. Aus welcher Deckung heraus tauchen diese Politikertypen immer wieder auf? Das sind doch genau die Typen, die die Politik so unattraktiv für junge Menschen machen. Es fehlt die Emotionalität, das Herzblut!

Bananenkisten voller Kokain landen in Supermarkt

Ich liebe die Meldungen unter der Rubrik Vermischtes. Sie zeigen einerseits, dass die Welt nicht perfekt ist und andererseits, dass auch das Unperfekte immer wieder seinen eigenen inneren Charme besitzt:

Bananenkisten voller Kokain landen in Supermarkt

Frühling in Paris

Frühling in Paris

Anleitung zum Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing oder Internet-Mobbing ist als Thema absolut in. Wer das neue Hobby noch nicht für sich entdeckt kann, dem möchte ich hier in der Sammelmappe eine erprobte Anleitung zusammenstellen. Mit ein paar kleinen Abwandlungen ist sie auch für das Offline-Mobbing geeignet. Selbstverständlich gibt es noch viele andere Strategien, die zum Erfolg führen, das will ich an dieser Stelle nicht verheimlichen, aber die die ich jetzt kurz erläutern will, hat den Vorteil, dass sie fast in jeder Ausgangslage angewendet werden kann.

1. Sieh zu, dass du dich bei den Freundinnen und Freunden deines Opfers zuerst einschleimst, denn ohne Freunde ist der Mensch schutzlos und kann sich schlechter verteidigen. Außerdem eigenen sich ahnungslose, naive Freundschaften ideal dazu, um aus dem Versteck ein paar gezielt strategische Vorstöße zu landen.

Denk daran: Die leichtesten Verwundungen kannst du erzielen, solange dein Opfer noch ahnungslos ist.

2. Jetzt kannst du schon mal einen Giftpfeil abschießen, mit dem du das Opfer zusätzlich schwächst. In dieser Phase beginnt es zwar langsam schon den Zusammenhang zwischen dem Täter und den Wunden zu ahnen, aber es wird immer noch an ein Missverständnis glauben: Vielleicht hat ja jemand heimlich den Pfeil vergiftet oder der Pfeil hätte ein Sofball sein sollen, etwas in dieser Art.

In dieser Phase des Mobbings ist streng darauf z achten, dass du dich in der Öffentlichkeit ausreichend mit Weihwasser betupfst, für Nicht-Katholiken hilft auch in der Öffentlichkeit die Hände zum Gebet zu falten oder für ganz unorthodoxe, dass du dir gegen einen kleinen Obulus die höheren Weihen von einem Guru geben lässt. Je heiliger, desto besser gelingt dir deine Voodoo-Puppe, die du nun heimlich basteln sollst.

3. So, jetzt ist dein Opfer so geschwächt, dass du zum Generalangriff läuten kannst: Jetzt kannst du einfach etwas aus der Luft greifen, es in den Raum stellen und dich dann voller offener Abscheu deinem Opfer zuwenden, die Aufmerksamkeit der Gafferinnen und Gaffer ist dir sicher. Warte, bis sich eine entsprechend große Menge versammelt hat und nimm dann einen Stein. Nein, keine Angst, du brauchst dir nicht mal selbst die Hände schmutzig zu machen, das kannst du dem Mob überlassen, du kannst kannst unschuldig den Stein wieder zur Seite legen, nach Hause gehen und die Nadeln aus der Voddoopuppe ziehen, jetzt geht alles ohne dich den gewünschten Weg.

So easy ist das Mobbing und das Opfer wird dir sehr lange nicht mehr mit ihrem unbeschwerten Gemüt in die Parade fahren.  Wer mobbt ist krank – aber was macht das schon: Auch krank klappt der Voodoo-Zauber perfekt, du musst deinen Hass nur lang genug hegen und pflegen.

24. März: Ada-Lovelace-Tag

Am 24. März ist der Ada-Lovelace-Tag, an dem Frauen in der Technik und Naturwissenschaft via Blogs in den Vordergrund gestellt werden. Interessierte BloggerInnen sind deshalb dazu aufgerufen, den Tag mit einem Blogeintrag über exzellente weibliche Leistungen auf diesen Gebieten zu begehen. Ziel der Initiative ist eine Beteiligung von mindestens 1000 Frauen und Männern, die den Technologiebeitrag einer Frau würdigen und so auf die in der öffentlichen Meinung oft vernachlässigten Arbeiten von Frauen hinweisen.

Quelle: VersprechensBank –  via die Standard

Der Artikel darf von einer lebenden und bereits verstorbenen Frau handeln, beispielsweise über Systemadministratorinnen, Unternehmerinnen, Programmiererinnen, Designerinnen, Soft- und Hardware-Entwicklerinnen, Journalistinnen oder Beraterinnen mit Technikbezug.

Wäre schön, wenn sich möglichst viele etwas einfallen lassen.

Pssst – ich bin wieder da

Strahlend blauer Himmel in der Stadt der Liebe.

Wie für mich gemacht. Jetzt bin ich wieder da. Hier ist es auch nicht schlecht. Hier gibt es die Online-Offline-Alternative.

Talentlos

Ich bin talentlos. Was soll ich tun?

Mit dieser Suchanfrage hat jemand zu der Sammelmappe gefunden. Wo sie oder er genau gelandet ist, weiß ich nicht. Auch ob sie oder er in der Zwischenzeit eine Antwort gefunden hat, weiß ich nicht. Es ist verblüffend, dass die Menschen mehr und mehr die Antworten für ihre Lebensfragen im Internet suchen. SuMuze hat vor langer Zeit schon darüber geschrieben, dass jemand auf ihr Blog gestoßen ist, weil sie oder er nicht wusste, wie man ein schreiendes Baby beruhigt. Leider finde ich die Stelle nicht mehr.

Was soll jemand tun, der sich für talentlos hält? Ich denke, dass es keine talentlosen Menschen gibt. Jeder hat ein Talent: das Talent er selbst zu sein. Es gibt viele Künstler oder Wissenschaftler, die es am Anfang nicht leicht hatten, weil ihnen das sogenannte Talent fehlte. Mein Lieblingsmaler Vincent Van Gogh war z.B. so jemand. Die ersten Bilder, die er gemalt hat, waren nicht so besonders. Er konnte auch nicht richtig gut zeichnen und trotzdem hat er wie ein Besessener gearbeit. Er war auch kein Frühberufener und hat einige Umwege in seinem Leben in Kauf genommen und später hat er es geschafft. Er hat die schönsten Bilder seiner Zeit gemalt. Er hat gelitten, dass ihn so viele Menschen nicht anerkannten, aber er hat trotzdem an seiner Berufung festgehalten und geschuftet. Man muss es ihm nicht unbedingt nachmachen, denn glücklich ist sein Leben nicht geendet, aber man kann es sich als Beispiel nehmen, wie weit man kommen kann, wenn man etwas wirklich will und sehr viel dafür tut.

Man kann es schaffen. Wenn man es sich wert ist.