Ich verstehe mich nicht. Ich verstehe mich wirklich nicht. Da bin ich so nah dran und würde am liebsten alles aufstecken. Eine andere Geschichte schreiben. Eine ganz andere Geschichte. Eine geheimnisvolle Geschichte. Nicht so offen und klar, wie die Kindergeschichte an der ich gerade arbeite.
Was ist das jetzt wieder für ein Trick meiner Psyche? Bin ich nicht immer so stolz, auf meine Disziplin? Auf meine Selbstdisziplin mit der fleissig und beharrlich alle Projekte der vergangenen Jahre durchgezogen habe?
Claudia November 9th,2008
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für Tante Gunde.
(Mein Gott, dieser Björn schreibt Gedichte, das fühlt sich an, als würde man bei lebendigem Leib skalpiert. Mindestens)
Claudia November 7th,2008
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Engl hält den NaNoWriMo für “ein Gehetze”. Ein Wortgehetze unter dem die Qualität leidet.
Das kann ich bisher nicht bestätigen und will meinen bisherigen Eindruck vom NaNoWriMo schildern:
Am NaNoWriMo nehmen die unterschiedlichsten Menschen teil. Sehr viele, sehr junge, die unbekümmert drauf los schreiben: Menschen die freiberuflich arbeiten oder im Haushalt arbeiten und ihre Zeit wenigstens zu einem größeren Teil frei einteilen können oder auch ältere Menschen, die keinem Beruf mehr nach gehen. Einige nehmen sich Urlaub und einige wenige trauen es sich bei vollem Alltagsprogramm zu. Viele schreiben sich in einen Rausch.
Das kann ich von mir nicht sagen, ich wringe mir jedes Wort einzeln aus meinem Gehirn, bin schwerfällig beim Schreiben. Manche Menschen die professionell schreiben, nutzen den November um Stoff/Text zu sammeln mit dem sie weiterarbeiten können, der Grundlage ist, für eins ihrer Projekte, das sie veröffentlichen wollen. Andere wollen einfach nur die Herausforderung für sich selbst bestehen.
Wahrscheinlich wird es am 30. November nicht einen fertig geschrieben Roman geben, der ohne Überarbeitung reif zur Veröffentlichung ist. Aber es wird viele Schreiberinnen geben, die stolz auf sich und ihren Text sind. Die sich freuen, das sie die Herausforderung geschafft haben und die sich sagen, wenn ich es ein Mal geschafft habe, dann schaffe ich es auch ein zweites Mal.
Aus unerfindlichen Gründen steigt meine Statistik seit einigen Tagen, aber ich kann keinen Grund dafür erkennen. Niemand gestorben, SPON hat mich auch nicht verlinkt und das Marienkäferabenteuer ist auch längst abgeebt.
Ich kann der Sache allerdings nicht auf den Grund gehen. Muss schreiben und den Drachen vom Baum holen. Der hat sich dort verheddert und leistet Widerstand.
Claudia November 4th,2008
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Wahrscheinlich muss ich gar nichts weiter schreiben. Denn ihr wisst ja schon, warum ich so schrecklich müde bin. Heute muss ich früh ins Bett und für die nächsten Sonntage hoffe ich, dass das Verbrechen zur rechten Zeit stattfindet und nicht so elend lange verschoben wird.
Halb im Schlaf habe ich noch schnell einen Drachen steigen lassen und danach war ich zu schwach um meine Wörter zu zählen:
1. Wenn der frische Herbstwind weht,
geh’ ich auf die Felder.
Schicke meinen Drachen hoch
über alle Wälder.
2. Und er wackelt mit dem Ohr,
wackelt mit dem Schwänzchen.
Und er tanzt den Wolken vor,
hui, ein lustig’ Tänzchen !
Es geht jedenfalls voran mit meiner Kindergeschichte.
wer Nanna Birk Larsen umgebracht hat.
Der Politiker Hartmann kann es irgendwie nicht sein. Das passt nicht in die Spannungskurve. Die beiden anderen Politiker? Jens Holk ist unsympathisch, sehr lasch dargestellt. Morten Weber war ja schon mal der Sündenbock, der könnte ihn auch ein zweites Mal abgeben. Durch das Abservieren und wieder-ins-Boot-holen geniest er jetzt einen Sympathiebonus, da könnte es sich lohnen, ihn noch mal aus einer anderen Sicht zu sehen. Vagn Skærbæk- was für ein schwieriger Name – schleicht schon die ganze Zeit verdächtig in den Folgen herum, insgesamt weiß man aber bis jetzt zu wenig von ihm.
Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, das ich es ätzend finde, dass die 7. Folge von Kommisarin Lund schon wieder so spät beginnt. Aber ich werde sie auf keinen Fall verpassen. Trotz NaNoWriMo.
Claudia November 2nd,2008
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Der Bembelkandidat fragt: wie geht’s dir denn so vor dem großen start deines roman-projektes???
wir werden hoffentlich immer auf dem laufenden gehalten. wird das eigentlich irgendwie kontrolliert, daß du täglich was eigenes schreibst oder schickst du am ende des monats deinen text in die zentrale?
Tja, wie geht es mir? Ich bin aufgeregt und nervös. Wenn ich so ein Projekt angehe, dann will ich es auch gut durchziehen. Vergleiche ich mich mit anderen, die sich im NaNoWriMo-Forum melden, dann bin ich viel verkrampfter – oder umgedreht – sehr viele, die sich an dieser großen Herausforderung versuchen sind locker und gehen es entspannt an. Göttlich finde ich die vielen jungen Menschen. Sie schreiben drauflos ohne sich vorher einen Kopf zu machen. Das ist sehr erfrischend zu lesen.
Es wird übrigens nicht kontrolliert, ob ich etwas eigenes schreibe. Ich könnte also auch ein Buch abschreiben. Der Text wird nur hochgeladen, die Wörter gezählt: Das wars. Es geht um die eigene Herausforderung. Um die eigene Leistung. Die kann nur jeder für sich selbst beurteilen.
Ich habe schon erwähnt, dass ich sehr viel vorgearbeitet habe. Da der November bei mir beruflich voller Termine steckt, hätte ich mich sonst nicht an das Projekt wagen können. Aber die längere Vorbereitungszeit bewirkt eben auch wieder, dass man ins Denken gerät und Szenen wieder streicht.