Literaturpreis
Ein Literaturpreis wird auf der Insel vergeben. Herzlichen Glückwunsch!

Ein Literaturpreis wird auf der Insel vergeben. Herzlichen Glückwunsch!


Kaum legt sich der Schnee über die Straße, die Laternen und über den zugefrorenen Fluss, beginne ich mich wie ein Kind zu fühlen. Mein Herz erfreut sich am Weiß, das die Welt bedeckt und an der ungewohnten Dämpfung, die die Laute erfahren. Schnee – das ist genau das richtige für Leisetreterinnen und Traumtänzerinnen. Nur beim Schlittschuhlaufen muss ich passen.
Das überlasse ich anderen.
Ich erzähle mir selbst eine Geschichte, bin die Haupterzählerin, die Strippenzieherin meines Gemüts, die Regiseurin meiner Liebesträume. Alle meine Liebesträume sind auf Happy End angelegt und erreichen doch nie ihr Ziel, weil sie ins Stottern kommen; lang bevor das Ende in Sicht ist.
goldenes Licht
strahlt durch die Äste
die dir die
Aussicht verbergen
Der Blick von der Brücke auf die zugefrorene Lahn. Noch bin ich nicht angefroren oder eingefroren, aber mein Atem lies heute morgen schon den Schal gefrieren. Wer weiß, was mich morgen erwartet. Die Abgase der Autos sind beim morgentlichen Berganstieg besonders störend und fühlen sich ganz und gar nicht schadstoffarm an. Das was da in meiner Lunge landet kratzt ganz schön.

Ich weiß, daß es einige wenige Leser gibt, die fast jeden Eintrag meines Blogs lesen und immer schon auf den nächsten warten. Irgendwie ist es ein seltsames, aber auch gutes Gefühl, wenn das eigene Leben für andere so interessant ist. Und da macht man gerne den Unterhalter, aber natürlich schreibe ich nicht nur, um zu unterhalten, sondern auch für mich selbst. Doch manchmal wird die Tatsache, Leser zu haben, auch zu einem verpflichtenden Selbstläufer, wegen dem man fälschlicherweise meint, in den Einträgen immer noch humorvoller, poetischer, brisanter und intelligenter sein zu müssen.
Zur Träumerin zwischen den Welten
die Wunde
wird sorgsam
am Leben gehalten
die Wunde
als Versicherung
dass dein Leben
lebendig bleibt
zum Blühen
bringen
„Habe ACTA aus Unachtsamkeit unterzeichnet“
Die slowenische Botschafterin Helena Drnovsek Zorko bereut es, das Anti-Piraterieabkommen ACTA für Slowenien in Japan unterschrieben zu haben. Sie veröffentlichte eine Stellungnahme im Netz, in der sie erklärte, dass sie das Abkommen aus bürgerlicher Unachtsamkeit unterzeichnet habe. Sie möchte sich dafür nun öffentlich entschuldigen.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…