Das Lager der Narren
vielleicht ist es mir zu lange gelungen
geheim zu halten
dass ich eines Nachts
klammheimlich
vor lauter Lachen
ins Lager der Narren
gekugelt
bin
(Das Gedicht, das geheime Power enthält. – alt aber wirksam)
vielleicht ist es mir zu lange gelungen
geheim zu halten
dass ich eines Nachts
klammheimlich
vor lauter Lachen
ins Lager der Narren
gekugelt
bin
(Das Gedicht, das geheime Power enthält. – alt aber wirksam)
Bein Zappen bin ich etwas zu spät bei einem Bericht über Strickgraffiti hängen geblieben. Ich traue mich hier keine Fotos zu posten, weil ich nicht weiß, wo es lizenzfrei Bilder gibt. Aber die Sachen sind wirklich sehr, sehr witzig.
Es gibt ja auch noch die Strickguerilla, die in einzelnen Städten unterwegs ist.
Macht bestimmt Spaß – und dem öffentlichen Raum bekommt so ein buntes Outfit auch gut.

das Gefühl
nicht verstanden zu werden
und dann alles einzubringen
alles in die Waagschale legen
um zu zeigen
das bin ich
das ist es mir wert
ich gebe mich hin
Da hat es doch mit einem Versuch tatsächlich geklappt ein Blog-Twitter-GOWS-Treffen in Frankfurt zu vereinbaren. Nächste Woche im Café Nussknacker in der Nähe vom Bahnhof. Leider ist das Zeitfenster von mir vielleicht etwas ungeschickt gewählt, da muss ich jetzt durch und hoffe, dass ich nicht die ersten Stunden alleine rumsitzen muss. Das wäre ein bisschen öd.
Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt, wie es wird. Vielleicht lassen sich ja auch Nachfolgetreffen organisieren. Wäre schön.
Wo Frankfurt doch mein kleiner geheimer Traum ist.
Ich habe etwas die Übersicht verloren, wie viele Personen sich gemeldet haben. Per Mail, in der Sammelmappe, bei Google und bei Facebook. Wann sie genau kommen haben nur zwei mitgeteilt und die kommen spät.
Der Wildtöter war eins der ersten kostenfreien Bücher, die ich mir auf den Kindl lud.
Und da dachte ich, ich hätte einen merkwürdigen Geschmack.
Habe ich schon lange nicht mehr gemacht und bringt mich vielleicht auf andere Gedanken.
Akten – Bleistift – clever – Datensicherung – Erlasse – Freistellung – Gehalt – Hausspitze – IT-Sicherheit – Juristin – Kolleginnen – Lehrer – Musterschreiben – Narrenfreiheit – Oberwasser – Protokoll – Qualitätsentwicklung – Reset – Sytemadministration – Tagesordnung – Unterordner – Verwaltung – Wertschätzung – x von y – Zeitarbeit
Nun ja, mein Arbeitsalltag war offensichtlich auch schon mal weniger bürokratielastiger. Andererseits scheint das auch kein typischer Arbeitstag gewesen zu sein. Aber was ist schon ein typischer Arbeitstag?
Sinniges über die auffällige Sprache bloggt Martin Haase zum gestrigen Wulff-Interview.
Lesenswert.
Keine schlechte Idee – und vielleicht die einzig sinnvolle in diesen Tagen.
Bin nur etwas weit von Berlin entfernt, aber ich hoffe, es finden sich genug Unterstützer für diese Aktion. Falls er am Samstag noch im Amt ist.
07.01.2012, 14 Uhr, Vor dem Schloss Bellevue, Spreeweg 1, Tiergarten
Wir wollen mit der Aktion „Schuh zeigen“ Herr Wulff ermahnen, sein Verhalten zu überdenken und für sich die Konsequenzen zu ziehen, die er anderen vor Jahren angeraten hatte.
Mit Kopfschütteln verfolge ich die Situation um Bundespräsident Wulff. Kopfschütteln und Unverständnis. Man traut diesen Menschen ja schon so einiges zu, trotzdem irritiert doch immer wieder ihre intellektuelle Beschränktheit. Wenn schon, dann sollten diese Figuren doch gerissen und schlau sein. Das wäre nachvollziehbar, aber diese spießige Dummheit verwundert doch.
Mir kommt es so vor als vergessen die zeitgenössigen Politiker wirklich, dass hinter den Worten Inhalte oder Werte stehen. Sie jonglieren so oft und viel mit Worthülsen, die weder sie noch andere ernst nehmen, dass sie irgendwwann tatsächlich nicht mehr wissen, dass Worte mehr als Hülsen sind.
Das ist nicht mal ein Theater. Auch kein Trauerspiel.