Textiles Graffiti
Bei Frau Auge auf das textile Graffiti der Strickistinnen gestoßen.
Ein Interview über die Strickistinnen und Handarbeit im öffentlichen Raum gibt es bei der Mädchenmannschaft.
Bei Frau Auge auf das textile Graffiti der Strickistinnen gestoßen.
Ein Interview über die Strickistinnen und Handarbeit im öffentlichen Raum gibt es bei der Mädchenmannschaft.
„Man wagt uns zu sagen, der Staat könne die Kosten dieser sozialen Errungenschaften nicht mehr tragen. Aber wie kann heute das Geld fehlen, da doch der Wohlstand so viel größer ist als zur Befreiung, als Europa in Trümmern lag?
Doch nur deshalb, weil die Macht des Geldes – die so sehr von der Rèsistance bekämpft wurde – niemals so groß, so anmaßend, so egoistisch war wie heute, mit Lobbyisten bin in die höchsten Ränge des Staates.“
Stéphane Hessel – Empört Euch
ist meine Begabung nicht.
So einfach ist mir das Leben nie entgegen getreten. Ich habe mich immer verirrt und bin dennoch nie einsam gewesen. Höchstens verwundert darüber, dass die anderen plötzlich so weit vom lichten Gelände abgekommen sind.
Hab mir nie einen Weg frei gehauen. Auch mit Werkzeug nicht. Warum auch? War doch nie klar, ob es der richtige ist.
Trotzdem bin ich ängstlich geblieben. Hab nie vor Kraft und Mut gestrotzt.
So nicht.
Zum Glück.
die Leidenschaft
in die Waagschale geworfen
dem Talent gegenübergestellt
alte Weisheiten
entpuppen sich
so manches Mal
als steinalte Dummheiten
getragen über
Generationen von Lügen
die Leidenschaft
ersetzt das Talent
wenn sie unermüdlich zum Ziel strebt
und plötzlich funkelt das Genie
am Malersternenhimmel auf
Bin zu müde zum Bloggen. Das gibt es doch nicht! Zu Müde zum Bloggen? Vielleicht bin ich zu gestresst zum Denken. Gespannt wie ein Flitzebogen. Schaukle mich hoch in die Stimmung hinein. Wie auf einer Schiffschaukel auf der Kirmes.
Hoch, höher, noch ein Stückchen höher. Es wird immer anstrengender in die Knie zu gehen, aber wenn die Schaukel wieder nach oben fliegt, dann scheint es für einen kleinen Augenblick, als fliege sie weg. Als löse sie sich von ihrem festgefügten Gestänge, als nähme sie einen mit in den Himmel und dann hebst du ein Stückchen ab. Fliegst, federleicht. Nur einen Moment, ehe die Schaukel wieder abdreht. Der Erde zu wendet. Mit aller Kraft ihrer Anziehungskraft folgt und du die eigene Kraft wieder herausfordert. Der ganze Kiörper strotzt voller Kraft und geht auf in dem Bestreben, es noch ein Stückchen höher zu schaffen. Ein winziges Stückchen höher. Höher in die Wolken, höher über die Wagen blicken.
Bis zum Überschlag.
Aber den Überschlag, den mag ich nicht.
Mühsam nährt sich das Quoten-Hörnchen – annalist
Mit Links zu:
Mit Abstand am besten verarbeitet wurde das Thema von Xtra 3:
Draußen nur Kännchen: Mein Beitrag zur Frauenquote
Vorspeisenplatte: ..und deshalb bin ich für die Frauenquote
Außerdem, wie immer treffend, die Mädchenmannschaft: Die Frauenquote? Ein Satz mit X!
Es ist nicht verwunderlich, dass das Kanzleramt uns am liebsten mit einem DauerToken ausstatten möchte. Anonymität begreifen sie nicht als Selbstbestimmung und freiheitliches Gut, sondern als Bedrohung. Klar kann man das unter das Etikett Ethik stellen. Nur dass es dann falsch ausgezeichnet ist.
Bei der netzpolitik: Dazu stellen wir fest: Uns stört mehr, dass das Kanzleramt gegen Anonymität ist.
den Stift zum Schreiben ansetzen
um im gleichen Moment festzustellen
dass gerade dieser Gedanke
nie nach außen dringen darf
die Lyrik in schmale Spalten gestopft
geknittert
verpackt
und verborgen
zwischen die Zeilen
den Sinn versteckt
geknäult
zersaust
und verschoben
Wann hat es „Tschick“ gemacht, Herr Herrndorf?
Erst war er bei der „Titanic“, dann schrieb er „In Plüschgewittern“ – und jetzt ist sein Roman „Tschick“ zum Bestseller geworden. Im Interview erklärt Wolfgang Herrndorf, warum schreiben kundenfreundlicher ist als malen.